Melder24

Im Rahmen des SpaßCAN Seminars bei den freundlichen Gastgebern der LGB-Freunde Nord, konnte vergangenen Freitag über das Thema Rückmeldung mit dem CAN-Bus gefachsimpelt werden und anhand einer kleinen Demoanlage gezeigt werden, mit welchen Mitteln eine simple Rückmeldung für einen einfachen Automatikbetrieb aufgebaut werden kann. In interessanten Gesprächen haben wir einige neue Ideen zusammengetragen, die sicherlich im Laufe der Zeit in das SpaßCAN System Einzug halten werden. Außerdem haben wir die ersten Muster der neuen EWD 3 unter Praxisbedingungen gesehen und ein neues Rückmeldemodul vorgestellt:

16 Meldereingänge sind natürlich schon ein guter Anfang, aber möchte man große Bahnhöfe mit präzisen Rückmelderauflösungen realisieren, stößt man schnell an Grenzen. Rechnet man die Hardwarekosten gegen die Meldereingänge auf, bildet der 24er Rückmelder ein gutes Verhältnis mit knapp unter einem Euro pro Eingang (mit Belegtmelder). Die bereits vorgestellten Kontaktmelder sind natürlich nochmal etwas günstiger.
Außerdem sind einige Wünsche der Betatester in das neue Modul mit eingeflossen. Erstmals (zumindestens für den SpaßCAN) besitzt der Melder24 einen integrierten Bootloader, um schnell und einfach mit Hausmitteln (also einem Computer mit serieller Schnittstelle oder USB-Wandler) eine neue Software auf den Melder zu spielen. Außerdem ist es jetzt möglich, selbst die Software der Melder den eigenen Bedürfnissen anzupassen.
Darüber hinaus ist auf dem Melder24 jetzt ein zusätzlicher 5V Ausgang, über den man externe Sensorik mit dem gleichen Logikpegel des Melders anschließen kann.
Da inzwischen nicht nur die Belegtmeldung eingesetzt wird, sondern jeder seine eigene Rückmeldemethoden betreiben möchte, sind jetzt variable Eingangskonfigurationen über Lötbrücken auswählbar. Möchte man Beispielsweise mit Reedkontakten und Schaltmagneten die Rückmelder auslösen, müssen die jeweils paarigen Lötbrücken geschlossen werden, um am Optokoppler ein VDD Signal anzulegen, während man auf die gemeinsame Klemme ein GND Signal legt, gegen das nun geschaltet werden kann. Brückt man die anderen Pads, liegt wie gewohnt die gemeinsame Klemme (im Bild rot) auf dem Optokoppler und kann Potentiale an den Messdioden oder dem Kontaktgleis detektieren. Diese Konfiguration kann für jeden Optokoppler (also jeweils 4 Eingänge) getrennt gewählt werden.

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